Buda

Städtebau:
Das vorhande Baufenster auf der Ostseite des Guts Hochreuthe wird um einen dreigeschossigen Baukörper mit Satteldach ergänzt. Die Lage des Gebäudes im Gelände orientiert sich am Höhenverlauf des Grundstücks und an den Traufhöhen des „firsthouse“ und „Stadels“.
Die vorhandene Mauer zwischen „Stadel“ und „Eiskeller“ wird abgebrochen.
Die Loggia des Neubaus grenzt an den bisher ausserhalb der Mauern gelegenen Weg an. Diese Wegverbindung von Norden nach Süden wird dadurch wieder aktiviert.
Zum Hof spannt sich schützend eine Loggia vor die Wohnräume und verbindet das Gebäude mit dem Innenhof.
In der Dämmerung beginnt der Neubau durch die transparente Fassade zu leuchten.


Materialität:
Das Gebäude könnte als vorgefertigte Holzelementbauweise realisiert werden. Eine semitransparente Fassade aus Polycarbonatplatten sorgt für viel Licht in den Wohnräumen und lässt sich kostengünstig herstellen.
Die Fassade wird strukturiert durch Kastenfenster aus Holz oder Holz-Aluminium die für die nötige Belüftung und Ausblick sorgen.
Das Geländer im Zusammenspiel mit den Stützen der Loggia als „hölzernes“
Flechtwerk dient als Sonnen- und Wetterschutz.
Die große Gompa im „Stadel“ könnte durch den Einbau der Polycarbonatplatten im Giebelfeld belichtet werden.

 

Funktion Gesamtanlage:
Um den zentralen Hof sind im Ergeschoss vor allem die öffentlichen Nutzungen untergebracht. Die überdachten Vorbereiche dienen als Aufenthaltszonen vor Wohnungen, Cafe, Speisesaal, Ausstellungsraum.Der Neubau orientiert sich mit der Loggia ebenfalls auf den Hof. Der Hof mit den Vorbereichen vor den Gebäuden wird zum zentarlen Treffpunkt von dort erschließen sich alle Gebäude.
Funktion Wohnen-Neubau:
Die Wohnungen der Dauerbewohner sind folgendermaßen organisiert.
Um einen zenralen Kern mit Bad und Teeküche, der Wohnbereich und Essbereich voneinader abtrennt, sind jeweils vier Zimmer angeordnet.
Die Wohnungen erfüllen die unterschiedlichsten Wohnanforderungen und
werden über die Loggia erschlossen, die zugleich Balkon bzw. Terrasse ist.
Jeweils zwei Doppelzimmer bzw. zwei Einzelzimmer werden über einen interen Flur erschlossen und haben ein gemeinsames Bad.
Im Neubau sind zusätzlich zu den Wohnungen unter dem Dach Gruppenschlafräume und die kleine Gompa untergebracht. (gemeinsame Nutzung der Sanitärräume).
Im Erdgeschoss sind Seminar und Bibliotheksräume angeordnet.